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Die Kraft des Evangelisierens (W.J. Hocking)

Bibelstellen: 1. Korinther 1; Hebraer 4; 1. Korinther 2; Apostelgeschichte 4     Stichwörter: Evangelisation; Evangelium

Die Verkündigung des Evangeliums ist entweder eine schwache, seltsame und verachtenswerte Sache oder das von Gott gegebene und gesegnete Mittel zur Errettung des Menschen, zur Ehre Gottes. Jesus Christus und Ihn als gekreuzigt zu ... mehrverkünden, könnte als eine Tätigkeit erscheinen, die des Spottes wohl würdig ist, wäre Christus nicht zugleich „die Kraft Gottes“ und „die Weisheit Gottes“. In den Augen der Menschen ist sie töricht, doch sie hat Erfolg, wo die tiefste Weisheit des Menschen gänzlich versagt.

In der Universität Gottes (T. Oliver)

Trübsale sind Teil unseres „Grundstudiums“

Bibelstellen: Römer 4; 5     Stichwörter: Schule; Schule Gottes; Trübsal; Prüfungen

Wer an einer Universität zugelassen werden möchte, muss bestimmte Qualifikationen erfüllen. Ohne diese Voraussetzungen würde ein Student in den Vorlesungen völlig umsonst lernen, und alles Studieren würde niemals zu ... mehreinem Abschluss führen – ganz gleich, wie fleißig er ist. Der Student muss die Aufnahmeprüfung bestehen und sich immatrikulieren. Diese Qualifikationen erwirbt er durch seine eigenen Leistungen. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Zugang zu Gottes Universität oder Schule: Auch hier werden Qualifikationen verlangt, doch diese erhalten wir durch die Verdienste [sozusagen durch die Leistungen] eines anderen …


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Weitere Artikel zum Thema Nachfolge

Gedanken zu Obadja – Bist du völlig hingegeben? (D.R. Reid)

1. Könige 18,1-15

Bibelstellen: 1. Könige 18     Stichwörter: Jüngerschaft, Nachfolge     Vorlesezeit: 18 min

Du kannst in dem Text oben sehen, dass wir nicht den Propheten Obadja betrachten wollen, sondern den obersten Verwalter des gottlosen Königs Ahab von Israel, der ebenfalls Obadja hieß. Römer 15,4 sagt: „Alles, was zuvor ... mehrgeschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften die Hoffnung haben.“ Durch die Autorität der Schrift wissen wir, dass wir aus den inspirierten Berichten im Alten Testament – einschließlich dieses Berichts über Obadja, dem Verwalter des Königs Ahab – viele geistliche Lektionen lernen können. Aber was sind das für Lektionen? War Obadja ein „guter Mann“ oder ein „schlechter Mann“? Nicht jeder Gläubige hat dazu die gleiche Meinung.


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Bild: L. Binder
Neujahrsvorsätze (D.R. Reid)

Nehemia 10; 13

Bibelstellen: Nehemia 10     Stichwörter: Neujahr (zum …); Versagen; Seelsorge     Vorlesezeit: 12 min

Der Januar ist der Monat, in dem wir die meisten unserer guten Vorsätze zum neuen Jahr brechen. Bevor der erste Monat des neuen Jahres vorüber ist, ist unser „Neuanfang“ bereits Geschichte. Unser Vorsatz, zehn Minuten pro Tag ... mehrzu joggen, wird korrigiert zu: „Zehn Minuten joggen pro Woche“. Unser Vorsatz, jede Woche ein Pfund abzunehmen, wird verändert zu: „Nicht zunehmen“. Unseren Vorsatz, eine Stunde früher aufzustehen, um mehr Zeit mit dem Herrn zu verbringen, haben wir dahingehend verändert, dass wir irgendwann im Verlauf des Tages eine „Fünf-Minuten-Andacht“ einlegen, und das auch nur, wenn nichts „Wichtigeres“ dazwischenkommt!


Weitere Artikel zum Thema Bibel und Bibelübersetzung

Elberfelder lesen und nichts verstehen – NeÜ lesen und Bibel verstehen (D. Schürmann)

Sind kommunikative Übersetzungen die idealen Übersetzungen?

Stichwörter: Bibelübersetzungen     Vorlesezeit: 102 min

Seit einigen Jahren sind verschiedene Bibelübersetzungen auf den Markt gekommen, die sich – vereinfacht ausgedrückt – bemühen, den Sinn des Textes zu vermitteln, statt den Bibeltext wortwörtlich wiederzugeben. Diese ... mehrÜbersetzungen erfreuen sich unter vielen Christen immer größerer Beliebtheit. „Endlich verstehe ich die Bibel“, hört man sie sagen. „Besonders Ungläubigen sollte man nur solche Übersetzungen zu lesen geben“, wird argumentiert. Hintergrund für den Trend zu kommunikativen Übersetzungen ist aber gerade der Gedanke, dass es beim Lesen des Wortes Gottes in erster Linie darauf ankomme, dass das Wort verstanden werde. Das vordringliche Ziel der Übersetzer ist, es dem Leser so leicht wie möglich machen, damit möglichst viele das Wort verstehen, und das auch noch in so kurzer Zeit wie möglich. Diese Wichtung scheint eine edle Einstellung zu sein, die doch – so meint man – den Gedanken Gottes entsprechen müsse. Hat Gott denn nicht sein Wort gegeben, damit die Menschen verstehen, was Er ihnen sagen möchte? Und liegt Ihm denn nicht daran, dass wir es so schnell wie möglich kennenlernen? Für viele sind das sicher rein rhetorische Fragen. Doch ist das wirklich so, dass Gott möchte, dass alle Menschen sein Wort sofort verstehen?

Widersprüche in der Bibel? (S. Isenberg)

2. Timotheus 3,16

Bibelstellen: 2. Timotheus 3     Stichwörter: Apologetik; Widersprüche; Bibel: Widersprüche     Vorlesezeit: 18 min

In unserer Zeit nimmt das Vertrauen zur Bibel immer mehr ab. Durch öffentliche Medien wie auch durch das Internet werden Dinge gestreut, die die Autorität und die Unfehlbarkeit der Bibel angreifen. Das Katastrophale an dieser Entwicklung ... mehrist, dass diese Angriffe einen Schein von Weisheit und angeblicher wissenschaftlicher Gelehrsamkeit haben, so dass man viele Menschen dadurch beeindrucken kann. Wer jedoch mit Gottesfurcht an die Heilige Schrift herangeht und nicht mit der Maßgabe, unbedingt einen Widerspruch zu entdecken, der kann, wie David in den Psalmen einmal sagte, „Wunder schauen in deinem Gesetz“.AIch möchte einiger diese angeblichen Widersprüche zwiderlegen. Dabei beginne ich mit dem Alten Testament.

J.N. Darby und die Bibel (J.N. Darby)

Gedanken von J.N. Darby über die Bibel

Stichwörter: Bibel: Zuverlässigkeit     Vorlesezeit: 6 min

Ich habe einen tiefen, ungeheuchelten, ich glaube sagen zu dürfen, von Gott gegebenen Glauben an die Bibel. Durch die Gnade bin ich durch sie überführt, erleuchtet, zum Leben erweckt und errettet worden. Ich habe durch sie die ... mehrKenntnis von Gott empfangen, um Seine Vollkommenheiten anbetend zu bewundern, und die Kenntnis von Jesus dem Heiland, der Freude, der Kraft und dem Trost meiner Seele. Es gibt viele, die es gewissermaßen anderen Menschen zu verdanken haben, dass sie zu Gott gebracht worden sind, seien es Prediger jenes Evangeliums, das die Bibel enthält, oder Freunde, die an dem Wort ihre Wonne haben. So war es nicht bei mir. Jenes Werk, das natürlich immer Gottes Werk ist, wurde in mir durch das geschriebene Wort bewirkt. Wer einmal den Wert Jesu kennengelernt hat, der weiß auch, was ihm die Bibel wert ist.

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Alle Kurzbiographien Kurzbiographien

Franz Kaupp (1866–1945) (A. Remmers)

aus „Gedenket eurer Führer“

Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner     Vorlesezeit: 9 min

Franz Kaupp wurde am 6. November 1866 in Freudenstadt geboren. Seine Eltern waren gläubige Protestanten. Sein Vater starb, als Franz erst drei Monate alt war. Die Mutter kehrte deshalb in das Haus ihrer Eltern zurück und arbeitete als ... mehrTagelöhnerin im Wald. So wuchs der Knabe in großer Armut auf. Schon mit fünf Jahren kam er zur Schule, und da er immer der beste Schüler und sehr lernbegierig war, durfte er die „Mittelschule“ besuchen.

John Thomas Mawson (1871–1943)

Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner     Vorlesezeit: 3 min

Ein Mann, der gerade eine schwere Operation hinter sich hat, geht mit seinem jungen Begleiter eine Promenade entlang, als ihnen plötzlich eine große Menschenmenge entgegenkommt, Männer und Frauen, zweihundert insgesamt. Der Mann ... mehrklettert auf einen großen Steinhaufen in der Nähe und beginnt zu predigen. Es ist John Thomas Mawson, ein bekannter Evangelist und Bibellehrer.

Bild: © Kenneth Jacob
Sydney Long Jacob (1845–1911)

Stichwörter: Biographien     Vorlesezeit: 51 min

Sydney Long Jacob war der Sohn des damaligen Captain Jacob der Bombay Army, eine der drei Armeen der East India Company, die erst 1858 der britischen Krone unterstellt wurden. Er wurde im Juli 1845 in Ahmednagar in Indien geboren. Mit anderen ... mehrFamilienmitgliedern wurde er 1851 als kleines Kind nach England geschickt und in die Obhut von Verwandten gegeben, die ihre Schützlinge nach kurzer Zeit nach Lyme Regis in Dorset brachten, wo die ältesten drei Kinder zur Schule gingen. Nach einigen Jahren wurde Sydney zusammen mit seinem älteren Bruder auf eine Schule in St. Albans versetzt und danach auf eine in Taunton. Später, im Jahr 1858, verließen Captain und Mrs. Jacob Indien und ließen sich in England nieder. Ihr Sohn konnte daher wieder unter dem Dach der Familie in Bath leben und als Tagesschüler auf das Lansdowne College gehen. Der Schuldirektor war ein Geistlicher, und der junge Jacob wurde bald zu seinem Lieblingsschüler. Er zeigte bereits Anzeichen jener Energie und bemerkenswerten intellektuellen Fähigkeit, die ihn in seinem späteren Leben auszeichneten ...