Wie legen wir die Bibel aus? (5) (T. Talu)Auslegung der biblischen Prophetie
Stichwörter: Prophetie: allgemein
Wie müssen prophetische Texte richtig gelesen und ausgelegt werden? Muss die biblische Prophetie buchstäblich oder geistlich ausgelegt werden? Kann bei Prophezeiungen eine geistliche Auslegung die buchstäbliche Aussage des Textes ... mehrvollständig ersetzen? Auch die Frage, wie die biblische Prophetie auszulegen ist, können wir nur anhand der Bibel selbst beantworten. Auch hierfür müssen wir die Auslegungsregeln der Bibel selbst entnehmen. Wir müssen also untersuchen, wie die Bibel mit ihren eigenen prophetischen Aussagen umgeht.
Wie legen wir die Bibel aus? (4) (T. Talu)Typologie und Allegorie – die Schattenbilder des Alten Testaments
Bibelstellen: 1. Korinther 10,6.11; Römer 5,14; Kolosser 2,16-17; Hebräer 10,1; Galater 4,21-24 Stichwörter: Vorbilder
Die historisch-grammatische Auslegung ist nicht die einzige Methode, die wir bei der Beschäftigung mit Bibeltexten anwenden können. Das Neue Testament lehrt, dass das Alte Testament Typologie und Allegorie enthält. Das bedeutet, dass ... mehrWahrheiten des Neuen Testaments bereits in bildlicher Form im Alten Testament enthalten sind. Im Alten Testament gibt es Personen, Ereignisse, Gegenstände und Orte, die Wahrheiten vorschatten, die Gott erst im Neuen Testament offenbart hat.
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„Daniel nahm sich in seinem Herzen vor“ (A.J. Pollock)Daniel 1,8
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Daniel ist ein höchst ermutigendes Beispiel für junge Christen. Als Gefangener am Hof des Königs von Babylon machte er als junger Mann von noch nicht zwanzig Jahren in seiner Laufbahn einen guten Anfang, dessen Segen ihn ein langes ... mehrLeben begleitete durch wechselnde Herrscherhäuser und inmitten vieler Veränderungen. Etwa siebzig Jahre diente er Gott, manchmal in Stellungen von großer Auszeichnung, manchmal jahrelang in der Verborgenheit.
Elberfelder lesen und nichts verstehen – NeÜ lesen und Bibel verstehen (D. Schürmann)Sind kommunikative Übersetzungen die idealen Übersetzungen?
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Seit einigen Jahren sind verschiedene Bibelübersetzungen auf den Markt gekommen, die sich – vereinfacht ausgedrückt – bemühen, den Sinn des Textes zu vermitteln, statt den Bibeltext wortwörtlich wiederzugeben. Diese ... mehrÜbersetzungen erfreuen sich unter vielen Christen immer größerer Beliebtheit. „Endlich verstehe ich die Bibel“, hört man sie sagen. „Besonders Ungläubigen sollte man nur solche Übersetzungen zu lesen geben“, wird argumentiert. Hintergrund für den Trend zu kommunikativen Übersetzungen ist aber gerade der Gedanke, dass es beim Lesen des Wortes Gottes in erster Linie darauf ankomme, dass das Wort verstanden werde. Das vordringliche Ziel der Übersetzer ist, es dem Leser so leicht wie möglich machen, damit möglichst viele das Wort verstehen, und das auch noch in so kurzer Zeit wie möglich. Diese Wichtung scheint eine edle Einstellung zu sein, die doch – so meint man – den Gedanken Gottes entsprechen müsse. Hat Gott denn nicht sein Wort gegeben, damit die Menschen verstehen, was Er ihnen sagen möchte? Und liegt Ihm denn nicht daran, dass wir es so schnell wie möglich kennenlernen? Für viele sind das sicher rein rhetorische Fragen. Doch ist das wirklich so, dass Gott möchte, dass alle Menschen sein Wort sofort verstehen?
Was lese ich? (C.H. Mackintosh)Sage mir, was du liest, und ich sage dir, wer du bist
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„Was lese ich?“ „Was sollte ich eigentlich lesen?“ Das sind wichtige Fragen für jeden Gläubigen. In diesen Fragen liegt mehr, als wir zugeben wollen. Wir müssen uns alle, ja ich muss mir selbst eine ehrliche ... mehrAntwort auf diese Frage geben. Ein bekanntes Sprichwort sagt: Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, was du bist. Wir könnten ebenso gut auch sagen: Zeige mir dein Bücherregal und ich sage dir, wo du bist. Oder anders ausgedrückt: Zeige mir, welche Bücher, Zeitungen und Zeitschriften du liest, und ich sage dir, wie es um dein geistliches Leben bestellt ist.
Die Textgrundlage des Neuen Testaments (M. Arhelger)Artikel: 16 Stichwörter: Bibelübersetzungen; Textkritik
Der Text des Neuen Testaments ist fehlerfrei inspiriert und fehlerfrei aufgeschrieben worden. Aber er wurde deshalb nicht automatisch auch fehlerfrei weitergegeben. Gott sagt nirgends zu, das Wunder der Inspiration über die Jahrhunderte ... mehrfortzusetzen. Im Gegenteil. Dem Leser der Offenbarung wird zugerufen: „Glückselig, der da bewahrt die Worte der Weissagung dieses Buches!“ Diese Aufforderung würde keinen Sinn machen, wenn nicht die Gefahr bestand (und besteht), die Worte nicht zu bewahren. Genau das ist leider während der Jahrhunderte geschehen: Wie schon so oft in der Geschichte der Menschheit hat der Mensch auch hier versagt. Die Abschriften des Urtextes (und erst recht weitere Abschriften der Abschriften) sind deshalb nicht notwendigerweise fehlerlos. Schon wenige Jahrhunderte nach dem Schreiben des Neuen Testaments gab es bereits verschiedene „Fassungen“ der neutestamentlichen Bücher. Während die inspirierten Originale der ursprünglichen Schreiber fehlerfrei und perfekt von Gott eingegeben und aufgeschrieben wurden, waren die Abschreiber der Originale nicht unfehlbar: Sie haben mehr oder weniger sorgfältig gearbeitet und im Lauf der Zeit haben sich so Abschreibfehler in die Texte eingeschlichen.
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Miles J. Stanford (1914–1999) (G. Naujoks)„Resting in Him“
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Im Leben des jungen Miles J. Stanford drehte sich alles um den Sport. Nach einem Unfall, der seine Sportlerkarriere beendete, konsumierte er in seiner Verzweiflung Alkohol und Nikotin bis zum Exzess. Als er erkannte, dass er ein Sünder war und ... mehrGott nötig hatte, bekehrte er sich und fing an, intensiv die Bibel zu studieren. Aus einem Briefwechsel, den er bald darauf mit anderen Christen begann, entwickelte sich seine Berufung: Schreiben. Er unterhielt fünfzig Jahre lang einen christlichen Korrespondenzdienst und verfasste zahlreiche Bücher und Schriften.
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