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Die verborgenen Leiden des Herrn Jesus - aus dem Englischen
      

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Die verborgenen Leiden des Herrn Jesus
Die Bedeutung des Speisopfers
aus dem Englischen
© SoundWords    Zugriffe: 1972    seit: 25.12.2005  


Leitverse:
  3. Mose 2,4-9

3Mo 2,4-9: Und wenn du als Opfergabe eines Speisopfers ein Ofengebäck darbringen willst, so soll es Feinmehl sein, ungesäuerte Kuchen, gemengt mit Öl, und ungesäuerte Fladen, gesalbt mit Öl. Und wenn deine Opfergabe ein Speisopfer in der Pfanne ist, so soll es Feinmehl sein, gemengt mit Öl, ungesäuert; du sollst es in Stücke zerbrechen und Öl darauf gießen: Es ist ein Speisopfer. Und wenn deine Opfergabe ein Speisopfer im Napfe ist, so soll es von Feinmehl mit Öl gemacht werden. Und du sollst das Speisopfer, das von diesen Dingen gemacht wird, dem HERRN bringen; und man soll es dem Priester überreichen, und er soll es an den Altar tragen. Und der Priester hebe von dem Speisopfer dessen Gedächtnisteil ab und räuchere es auf dem Altar: Es ist ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem HERRN.

Die wahre und heilige Menschheit des Herrn Jesus sollte in den Zuneigungen der Ihm ergebenen Gläubigen, angesichts des überhandnehmenden Unglaubens, liebend bewahrt werden. Sie ist für das Christentum ebenso wichtig wie Seine Gottheit - beides wird leider an maßgebender religiöser Stelle in Frage gestellt. Aber gerade das geistliche Verständnis über eine menschliche Natur, die ihr Wesen und ihre Stärke dem Heiligen Geist verdankte, befähigt uns, die Freude Gottes an Ihm zu verstehen und unser Speisopfer als einen lieblichen Geruch darzubringen (3Mo 2,9).

Die verborgenen Prüfungen, durch die Er zu gehen hatte, die sich den Blicken der Öffentlichkeit entzogen, waren die tiefsten Seiner persönlichen Leiden, mit Ausnahme Seiner Sühnungsleiden. Diese heiligen Dinge erfordern ein hohes Maß von Geistlichkeit, um zu verstehen, wie in diesen verborgenen Prüfungen die Vollkommenheit des Herrn ans Licht kam. Seine Gefühle und Empfindungen waren so vollkommen wie Seine Werke und Seine Worte. Was muss es für Gott gewesen sein, hier auf der Erde als Mensch Einen zu haben, der alles genau so empfand, wie man es empfinden sollte. Wenn wir uns von Christus nähren würden, wie Er uns in dieser Weise bekannt geworden ist, so würden wir priesterliche Empfindungen bekommen.

Natürliche Gefühle verleiten uns, wenn wir geprüft werden, zu Ungeduld und Aufregung; sie ermangeln einer Beziehung zu Gott und der Besonnenheit, die uns Seine Gegenwart verleiht. Wir sind bevorrechtigt, Gott zu opfern, indem wir Gemütsbewegungen und Empfindungen geistlich erfasst haben, die bei den Prüfungen in Christus zum Vorschein kamen. Sie stehen in vollkommenem Gegensatz zu allem, was dem natürlichen Menschen entspricht, waren aber für Gott vollkommen wohlgefällig. Der Priester, der das Gedächtnisteil des Speisopfers räuchert, hat es Gott voll heiliger und ehrfürchtiger Würdigung dargebracht und sich davon zu seiner eigenen inneren Erhaltung genährt. Doch hierzu ist sowohl für den Opfernden als auch für den Priester ein geistlicher Zustand erforderlich, denn es ist "ein Hochheiliges von den Feueropfern des HERRN."

Zum Beispiel das zu erfassen, "worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde," erfordert große Geistlichkeit (Heb 2,18). Das tatsächliche Leiden, was es für Ihn war, versucht zu werden, kann nur von jemand verstanden werden, der, zum mindesten in einem gewissen Maß, der Heiligkeit Gottes teilhaftig ist.

  • Wie sehr fühlte Er ständig Seine Verwerfung von Israel, und zwar, weil sie Ihn verwarfen und
  • weil Sein Herz wusste, was Seine Verwerfung für sie bedeutete.
  • Wie fühlte Er ferner den Unglauben und den Mangel an Verständnis bei den Seinen, der so häufig offenbar wurde,
  • die Unfähigkeit derer, die Er liebte, auch nur eine Stunde mit Ihm zu wachen,
  • den Verrat des Judas;
  • dann, dass Er auf Seinem Geist die Last jeder Schwachheit und Krankheit trug, die Er durch Seine Kraft beseitigte - das kam in Seinem Seufzen über den Tauben in Markus 7,34 und über den Unglauben jenes Geschlechts in Markus 8,12 zum Ausdruck und auch darin, dass Er "tief im Geiste" bewegt wurde angesichts des Elends und der Macht des Todes (Joh 11,33.38).

Alles dieses zeigt, wie schwer Er in Seinem Geist durch das geprüft wurde, was Er durchzumachen hatte. Es war das, was allein die ungetrübte Vollkommenheit des Herrn Jesus für das Wohlgefallen Gottes zum Vorschein brachte.

  • Eine noch schwerere Prüfung erwartete Ihn im Garten Gethsemane, wo Er den ganzen Schrecken des Todes und dessen, was das Trinken des Kelches in sich begriff, im voraus mit unsäglicher Seelenangst durchkostete. Doch was brachte die Prüfung ans Licht? "Nicht mein Wille, sondern der deine geschehe" (Lukas 22,42).
  • Dann gab es Leiden, die mehr öffentlich waren, wie der tägliche Widerspruch von Sündern
  • sowie die mancherlei Arten offener oder versteckter Feindschaft, mit der man Ihm entgegentrat, Ihn schmähte
  • und die mancherlei Anforderungen, die man allenthalben an Ihn stellte.

Alles kann gesondert unterschieden und erkannt werden, dass es in der Kraft des Heiligen Geistes geschah.

 

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In eigener Sache ..."

 
 


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